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der
Künstler |
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|26.10.
bis 11.11.2001 |
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| Die
Linie beherrscht Zeichnung und Gemälde
von Hermann Kurz. Figurenpaare und einander zugeneigte
Frauenakte haben häufig eine gemeinsame, sie umschließende
Kontur. Daraus kann man auf den Entstehungsprozess schließen,
der von einer einzigen, impulsiv gezogen und gebogenen
Linie herrührt. Kurz erfindet mit dieser zusammenhängenden
Linie im gleitenden Strom der Bewegung, ohne zu stocken
oder abzusetzen, eine klare und zugleich formale komplexe
Figuration in einem filigranen Netz ornamentaler Gebilde.
Hermann Kurz thematisiert dabei immer Zeit und Raum,
und zwar in der Bewegung. Die anthropomorphe Figur, der
Stuhl, der Tisch, das Sofa alles Alltagsgegensätzlich,
was wir erkennen und zum Anlass nehmen, das Bild zu betrachten,
sind lediglich Statisten, die er flächig in den
Bildraum einfügt. Diese gilt insbesondere für
seine Menschendarstellung, die er in nicht definierbare
Räumlichkeiten setzt. Als konstruktive Elemente
führt Hermann Kurz Farbflächen in den Hintergrund
ein. Das Ruhen der Farbflächen macht die gestische
Bewegung der Person erst sichtbar. Schriftfragmente verfremdet
er zu Elementen, zu Strukturen Kompositionen. Die Bewegung
von Figuren oder Figurenpuppen sind expressiv und mit
schnellem Pinselstrich ausgeführt. |
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Hermann
Kurz begreift die Welt als einen Prozess. Nicht Die
Welt ist, sondern die Welt
geschieht. Sie ist in
ständiger Bewegung, und es gibt in Wahrheit nichts,
was sich nicht bewegt. Alle Ruhe- und Haltepunkte,
die uns Hermann Kurz augenscheinlich in seinen Zeichnungen
als eingeführte Gegenstände gibt, alle Strukturen,
die wir in seinen Zeichnungen erkennen mögen sind
in Wirklichkeit nur Durchgasstadien. Diese gilt in
besonderem Maße auch für seine aus Fundstücken
montierten Objekte. Die Fundstücke haben jeweils
eine eigene Geschichte. Eine geheimnisvolle, verborgende
Geschichte,
die sie uns nicht erzählen können. Wie z.B.
der Kirchstab, den Hermann Kurz am Strand von Bergen
op Zoom gefunden hat. Vergessen, verloren wird er gesichert
und erhält nun in dem Materialbild "Bergen
op Zoom" eine neue Geschichte. Bei dieser Form
des künstlerischen Umgangs mit Fundstücken
findet eine fantastische Verwandlung von Formen und
Materialien, von Gegenständen als Verfremdung
des banalen Alltags statt. Auch handelt es sich hier
nicht zuletzt um die
Anspielung auf eine romantische Überhöhung,
die die verwandelte Wirklichkeit in der Kunstform erfährt.
Arbeisschwerpunkt
Zeichnung, Malerei, Objekte
Kontakt
Künstlerhaus Goldstr. 15
47051 Duisburg
Telefon 0203 299266
oder 0203 23045 |
Biographie
Hermann Kurz ist 1941 in Siegen
geboren, lebt und arbeitet seit 1980 im
Atelierhaus der Stadt Duisburg an der Goldstrasse.
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Von 1962-65 studiert
er an der Fachhochschule für Gestaltung in
Wuppertal bei Prof. Ernst Oberhoff und Prof. Werner
Schriefs, von 1965-70 an der Staatlichen
Kunstakademie in Düsseldorf bei Prof. Josef
Faßbender und Prof. Dr. Rolf Sackheim. 1969-70 wird
er Meisterschüler und stellt seit 1970 im
In- und Ausland aus. Arbeiten befinden sich in öffentlichen
Ausstellungen. Seit1980 Atelier
im Künstlerhaus der Stadt Duisburg, Goldstrasse
15 1982 Kunst am Bau (Stadt Duisburg)
1986 Künstleraustausch mit Künstlern
der UdSSR 2001 Retrospektive (Auswahl
1958 - 2001), cubus kunsthalle, Duisburg
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| Einzelausstellungen
(Auswahl) |
Essener
Forum bildener Künstler
Künstlerverein Malkasten Düsseldorf
Künstlerhaus Goldstrasse Duisburg
Stadtwerke Duisburg, Dresdner Bank Duisburg |
| Gruppenausstellungen (Auswahl) |
Kunstmuseum
Alte Post, Mülheim an der Ruhr
Städtische Galerie, Haus Peschken, Moers
Schloss Lembeck, Mariental
Wilhelm-Lembruck Museum, Duisburg
Portsmouth City Museum Art Gallery
Pulchri Studio in Den Haag
Maison d`Art Alsacienne, Strassburg
Grosse Düsseldorfer Kunstausstellung
Tours, Frankreich |
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Intern |
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Sponsoren |
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