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Kunst
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Reiner Bonk
1945 in Lemgo geboren
lebt und arbeitet in Rheinberg
Seit 1993 künstlerische Tätigkeit im Bereich der Malerei
Seit 1999 Skulpturen aus Polyester
Seit 2001 Aktionen "Blauschäferei"
Bonk Erhältlich in der cubus-kunsthalle
(auch in weiß und anderen Farben) Witterungsbeständiges Material / Farbe (Polyester)
siehe auch www.blaue-schafe.de
Zur Vergrösserung klicken Sie bitte auf die Schafe.  
Erhältlich in der cubus-kunsthalle
Witterungsbeständiges Material / Farbe (Polyester)
Reiner Bonk  |Moepse
 
PROJEKT | MÜLLRECYCLING
justiceF 
Müll aus den Philippinen: Pragmatisch und kreativ
Kunst Zur Vergrösserung klicken Sie bitte auf die Abbildungen.
Tragetasche XL
justiceF
Tragetasche XL
EUR. --,--
 
Tragetasche M
justiceF
Tragetasche M
EUR. --,--
Mappe
justiceF
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EUR. --,--
Rucksack XS
justiceF
Rucksack XS
EUR. --,--
Kulturtasche
justiceF
Kulturtasche
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Geldbörse
justiceF
Geldbörse
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Die Oberhausener Stiftung justiceF (www.justiceF.org) arbeitet in den Philippinen intensiv mit der lokalen Bevölkerung im Rahmen innovativer Abfallbeseitigung. Neben der Befriedigung von sozialen Grundbedürfnissen der benachteiligten Familien wie Fischer und Müllmenschen, geht es immer auch um die Verbesserung ihrer Einkommensmöglichkeiten. Müll bietet eine solche Alternative. Oftmals menschenunwürdig und gefährlich. Doch garantiert es Einkommen. Fischer, denen man über Nacht per staatlicher Bauanordnung den Zugang zum Meer versperrt hat, Fischer, die ihre Netze nicht mehr füllen können, da moderne Fangflotten ihre Fischgründe für sich beanspruchen, sehen zunehmend ihre Lebensgrundlage zerstört. Der Müll bleibt oft einziger Ausweg. Für Tausende von Familien.
Im Fall der Fischer von Talisay, nahe der Provinzhauptstadt Cebu City im Süden des Landes gelegen, wurde die Idee geboren Müll innovativ zu nutzen. Viele andere haben es bereits vorgemacht. Spielzeugmopeds aus alten Draht und Kunststoffsohlen „made in Benin“. Dekorative Aktenkoffer aus alten Weißblechdosen „made in Senegal“etc. Die Filipinos haben sich auf Alltagsgegenstände spezialisiert. Geldbörsen, Umschläge und Kulturbeutel aus wasserdichten Getränkeverpackungen. Farbenfroh und praktisch. Alte Nähmaschinen, die bisher saisonal zum Nähen von Schuluniformen genutzt wurden, finden einen neuen Einsatzbereich.
Doch um Profite zu erwirtschaften, muss man Märkte erschließen. Diese sind in den Philippinen begrenzt. Müllprodukte sind stigmatisiert. Müll heißt Armut und Armut ist im Land allgegenwärtig. Und bei der Anzahl an Problemen steht ein umweltorientiertes Denken hinten an. Doch Müll muss nicht nach Müll aussehen, Müll kann hip sein und erfüllt pragmatische Ansprüche. Zudem werden Materialien wiederverwendet. Mit dieser Devise startet justiceF regelmäßig Verkaufskampagnen, um pfiffige kreative Ideen aus den Ländern des Südens zu verkaufen.
Neben dem permanenten Verkauf von hochqualitativen Lederprodukten aus Nord-Kamerun, bietet die gemeinnützige Stiftung jetzt das bunte Sortiment aus ehemaligen Fruchtsafttüten an (siehe Bilderleiste). Der lokale Verkaufspreis ist bereits an die ehemalige Fischer-Kooperative von Talisay gezahlt worden. Der Mehrwert des Ladenpreises in Deutschland geht zu 70% wieder zurück in die Philippinen. 30% decken Transport und Verwaltung. Verwaltet wird das Geld durch unseren dortigen Partner JPIC, der wiederum in Beratung mit den lokalen Produzenten Investitionen in bessere Materialien oder Nähmaschinen durchführt. Sollte das Geschäft länger als erwartet laufen, so können auch Sozialprojekte angeworfen werden. Die Menschen von Talisay benötigen eine Gesundheitsstation. Kann ein gewisses Maß an Eigenbeteiligung eingebracht werden, so startet justiceF ein neues Projekt der Gerechtigkeit. Ihr Kauf hilft dabei.
 
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