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4x4 -
Niederrhein |
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4x4 Kunst
vom Niederrhein
|26.8.05–25.9.2005
Künstler |
Ulrich
Breier
Stefan Luyven
Sigrid Neuwinger
Paul Wans
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| Im
vierten Teil werden vom 26. August bis zum 25. September
2005 Zeichnungen von Ulrich Breier aus Weeze, Malereien
von Stefan Luyven aus Wachtendonk, Objekte von Sigrid
Neuwinger aus Moers und Aquarelle von Paul Wans aus
Kevelaer gezeigt. |
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| Infos
zu den Künstlern |
1959
|
geboren
in Düsseldorf |
| seit
1982 |
als
Autodidakt tätig |
lebt
in Weeze |
Ulrich
Breiers Schrift-Bilder sind Transformationen, übersetzen
gedankliches Allgemeingut, Alltagszitate
und scheinbar Bekanntes in neue bildnerische
Formen.
Das Spiel zwischen Erkennen und Verbergen,
Verstecken und Dechiffrieren, Original und
Nachvollzug wird hier zur anregenden Aufgabe
für den Betrachter.
Neuere Arbeiten setzen dieses Konzept konsequent
fort. Die vormals noch entzifferbaren Zeichen
werden jetzt nahezu unkenntlich, eine bloße
Reihung von Strichen unterschiedlicher Stärke
und Farbe ersetzt lesbaren Code. Zunehmende
Abstraktion, die immer wiederkehrende Gleichheit,
die Reduktion auf das Wesentliche bestimmen
diese Arbeiten.
Ditmar Schädel |
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1956
|
geboren
in Wachtendonk |
| 1978-1982 |
Studium
an der Universität GH Duisburg
1. Staatsexamen in Kunst und Pädagogik |
| seit 1982 |
freischaffender
Künstler |
lebt
in Wachtendonk
|
Stefan
Luyven bearbeitet Motive des alltäglichen
Gebrauchs wie Verkehrsschilder, Landesfahnen
und Piktogramme, bringt diese in einem handwerklich
aufwändigen Verfahren auf die Leinwand.
Dabei kommt ebenso dem Vorgang des Sammelns
als ästhetischem Prozess als auch der
Separierung allgegenwärtiger Zeichen
besondere Bedeutung zu.
Die Mikroästhetik, die Essenz Luyvenscher
Malerei lebt vom Duktus, von der Handschrift.
Konsistenz der Farbe, Aufnahmefähigkeit
des Pinsels und Pinselansatz rhythmisieren
Linie für Linie auf farbigem Grund; in
der Summe rhythmisieren die Linien die Flächen.
Die künstlerische Arbeit wird als Leistung
sichtbar.
Prof. Dr. Hans Brög |
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| 1985 |
Galerie
77, Duisburg (Meiderich) |
| 1986 |
Rathausausstellung
Wachtendonk |
| 1990 |
Galerie
cubus, Duisburg (Neudorf) |
| 1993 |
Städtische
Galerie im Park, Viersen |
| 1994 |
Studiengalerie
der Uni Duisburg, Viersen |
| 1996 |
Ausstellung
im Bürgerhaus, Wachtendonk |
| 1997 |
Stedelijk
Museum Roermond, NL |
| 2000 |
Sparkasse
Geldern |
| 2001 |
Kunstcollege
Weert, NL |
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1953
|
geboren
in Duisburg |
| 1977/79 |
1.
und 2. Staatsexamen, Universität GH
Duisburg |
| 1997 |
Diplom
Produkt-Design, FH Niederrhein Krefeld |
lebt
in Moers
www.sigridneuwinger.de
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Sigrid
Neuwinger ist eine Materialkünstlerin,
die bildhauerisch in der kunsthistorischen
Tradition der Surrealisten um Max Ernst steht.
Sie arbeitet vorwiegend mit Fundstücken,
denen sie als „objet trouvé“ durch
Umformung und Entkleidung der ursprünglichen
Bedeutung eine neue Dimension verleiht. Massenhaft
hergestellte Produkte werden durch Kombination
und Begegnung zu einem Objekt mit symbolhaftem
Ausdruck. Das Spiel mit Erkennbarem und sich
daraus ergebender Gestalt ist Anregung für
den Betrachter zur Überprüfung
seiner alltäglichen Umwelt und Wahrnehmung.
Ditmar Schädel |
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| 1988 |
Galerie
Rosenkranz Chemnitz |
| 1999 |
Galerie
Schmidt-Esters Köln |
| 2000 |
Galerie
Noack Mönchengladbach |
| 2001 |
Schloss
Kromsdorf Weimar |
| 2002 |
Galeria
78 Gdynia (PL) |
| 2004 |
De
Rietlanden Exposities Amsterdam (NL) |
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1957
|
geboren
in Straelen |
| 1975-79 |
Studium
Malerei, Graphik, Kunstgeschichte
und -pädagogik, Universität GH Duisburg,
1. und 2. Staatsexamen |
| seit
1980 |
Thema “Landwirtschaft”;
Ausstellungstätigkeit |
| 1978 |
2.
Preis beim 3. Internationalen
Aquarellwettbewerb, Rom |
| 2004 |
Südwestdeutscher
Aquarellpreis, Völklingen |
lebt
in Kevelaer
www.wanskunst.de
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„Paul
Wans gelingt, was die Moderne seit fast einhundert
Jahren für nicht mehr möglich hält:
die Erneuerung der Landschaftsmalerei als
Landwirtschaftsmalerei. ...Gerade in ihrer
kühlen, distanzierten Emotionslosigkeit
entwickeln die Bilder etwas Magisches, ja
fast Religiöses, und das nicht nur in
Kevelaer!”, so beschreibt das WDR-Kulturmagazin ‘Mosaik’ die
Aquarelle des Kevelaerer Künstlers.
Die Motive entstammen zwar dem ländlichen
Umfeld und der landwirtschaftlichen Nutzung
von Tieren, sind aber keine stilllebenartigen
Verklärungen dieses Sujets, sondern
deuten durchaus auch die Probleme z.B. heutiger
Massentierhaltung an.
Mit künstlerischer Konsequenz und handwerklicher
Präzision setzt Paul Wans dabei die Aquarellmalerei
in seinen meist großformatigen Arbeiten
ein.
Ditmar Schädel |
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